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Greening the Balkans

Greening the Balkans. Der Kampf für Umweltgerechtigkeit in Südosteuropa.

In den letzten Jahren haben sich in vielen Ländern des Westbalkans starke Umweltproteste formiert. Sie richten sich gegen die zunehmende Luftverschmutzung, den Bau von Wasserkraftanlagen, offene Mülldeponien, industrielle Altlasten oder naturzerstörenden Bergbau. Ein Beispiel sind die Proteste gegen die von Rio Tinto geplante Lithium-Minen, bei denen Ende 2021 tausende Menschen in ganz Serbien auf die Straße gingen. In Diskussionen mit Umweltaktvist*innen aus dem Balkan wollen wir mehr über die Hintergründe dieser Proteste und Initiativen erfahren und sie mit Aktivist*innen aus den Münchener Umwelt- und Klimagerechtigkeitsbewegungen und der Stadtgesellschaft insgesamt ins Gespräch bringen. Was sind ihre Ziele, wie stehen ihre Aussichten auf Erfolg und welche Rolle spielt das Thema Ökologie für die Stärkung der jungen Demokratien in der Region?

28. Mai 2022 –  Greening the Balkans #1, Thema: Flüsse und Wasserkraft 

In der ersten Ausgabe der  Veranstaltungsreihe „Greening the Balkans. Der Kampf für Umweltgerechtigkeit in Südosteuropa“ widmete sich balkaNet dem Thema Flüsse und Wasserkraft. Gezeigt wurde der Film „Blue Heart. The Fight for Europe’s Last Wild Rivers“ (2018). Dem Filmscreening folgte eine Diskussionsrunde, in der Protagonist*innen des Films und Umweltaktivist*innen zu Wort kamen. Zu ihnen gehörten Lejla Kusturica (ACT, Bosnien und Herzegowina), Olsi Nika (EcoAlbania, Albanien) und Ana Colovic Lesoska (EKO-Svest, Nordmazedonien). 

 

 

 

 23. Juli 2022 – Greening the Balkans #2, Thema: Luftverschmutzung

In der zweiten Ausgabe von „Greening the Balkans. Der Kampf für Umweltgerechtigkeit in Südosteuropa“ widmeten wir uns dem Thema Luftverschmutzung, das in den letzten Jahren in Südosteuropa zunehmend an Brisanz gewonnen hat. Im europäischen Vergleich liegt der Balkan weit abgeschlagen am Ende der Statistik und in Bezug auf die Feinstaubwerte weisen Städte wie Zagreb, Belgrad oder Sarajevo bisweilen sogar Städte wie Neu Delhi oder Peking in die Schranken. Zum Programm gehörte nicht nur ein Luftpartikelsensor-Workshop für Jugendliche von 16 bis 27 Jahren sondern auch wieder ein Filmscreening mit anschließender Diskussion. Zu unseren Gästen gehörten Davor Pehchevski (CEE Bankwatch Network), Dragan Ostić (Centar za životnu sredinu, Bosnien und Herzegowina), Predrag Momčilović (Ne davimo Beograd, Serbien) und Prof. Samir Lemeš (Eko forum Zenica, Bosnien und Herzegowina).

 

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